Review "My Roommate is a Cat"

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    Japanischer Titel: Doukyonin wa Hiza, Tokidoki, Atama no Ue


    Mangaka: Asu Futatsuya


    Verlag: Carlsen


    Anime: Ja (1 Staffel)


    Status: Ongoing


    Bisher erschienene Bände: 1 in Deutschland (6 in Japan)


    Inhalt:

    Subaru Mikazuki lebt zurückgezogen und versunken in seine Arbeit als Schriftsteller alleine in seinem Elternhaus. Der Eigenbrötler ist ein erfolgreicher, aber sehr exzentrischer, Autor von Mytery-Romanen. Da vieles seine Fantasie stört verlässt er nur selten das Haus und bereitet seinem Lektor oftmals Sorgen.

    Eines Tages besucht er das Grab seiner verstorbenen Eltern, um ihr Grab zu Pflegen und ein paar Opfergaben dort zu lassen. Alles ist wie immer, bis plötzlich eine kleine Katze über ihn herfällt und sich sogleich über die Opfergaben hermacht. Völlig erschrocken schaut Subaru dem Kätzchen dabei zu, wie es hungrig das Sashimi verschlingt. Bei näherer Betrachtung meint er Ähnlichkeiten zu seinen Eltern zu entdecken, als er diese jedoch wieder verwirft kommt ihm die Idee für seinen nächsten Roman. Sogleich schnappt er sich die kleine Streunerin und nimmt sie bei sich zu Hause auf.

    Noch völlig unerfahren im Umgang mit Haustieren - und generell anderen Lebewesen - beginnt das Zusammenleben von Subaru und seiner neuen Mitbewohnerin, die ihm eigentlich nur dabei helfen soll seine Fantasie weiter zu beflügeln.



    Eigene Meinung:

    „My Roommate is a Cat“ ist eine wundervolle Geschichte, an der jeder Haustierhalter seine Freude haben wird. Die Geschichte ist in kleine kurzweilige Episoden unterteilt, die zunächst von Subarus Seite aus erzählt werden und im zweiten Teil aus der Sicht der kleinen Katze Haru. Viele Katzenbesitzer werden die eine oder andere Szene nur all zu gut kennen: Beispielsweise liegt Haru nur all zu gerne auf Subarus Laptop, wenn dieser eigentlich gerade daran arbeitet, da dieser 'Platz' so schön warm ist.

    Ebenfalls sind Charaktere liebevoll ausgearbeitet neben Subaru, von dessen Vergangenheit man nach und nach immer mehr erfährt, ist sein fürsorglicher und katzenbegeisterter Lektor Atsushi, der sich unbedingt mit Haru anfreunden möchte, eine tolle Ergänzung.

    Die Zeichnungen sind einfach gehalten, aber sehr ausdrucksstark und passen gut in die Geschichte. Auch Harus katzenüblicher 'gleichgültiger' Blick kommt dem ein oder anderen Katzenfreund sicherlich bekannt vor.

    Im Großen und Ganzen bin ich persönlich begeistert und kann diesen Manga jedem empfehlen, der gerne humorvolle, nicht-textlastige Geschichten liest, ebenso wie jedem Katzenhalter/-freund.

  • Ich hab den Anime in der letzten Winter Season verfolgt und war überrascht darüber wie gut er war. Ich schau ja jede Season in alles was neu raus kommt einmal kurz rein und mache dadurch natürlich auch einige Enttäuschungen mit, aber "My Roomate is a Cat" war tatsächlich die wöchentliche Wartezeit wert.


    Da ich den Manga nicht gelesen habe kann ich natürlich nur von der Anime Adaption ausgehen. Der Humor, aber auch vor allem der Sichtwechsel zwischen Haru und Subaru hat mir total gefallen, da man sowas eigentlich nur relativ selten sieht. Der Charakter von Haru ist auch wirklich super ausgearbeitet und die Entwicklung von beiden war über die 12 Episoden total niedlich dargestellt! Als Hobbyschreiberin und Katzenhalterin ist es aber natürlich für mich auch wie die Faust aufs Auge passend gewesen haha. :D


    Wenn die Adaption dem Originalwerk genau gefolgt ist kann ich ebenfalls nur empfehlen den Manga mal auszuchecken. Für Leute wie mich die lieber Anime schauen kann ich diesen natürlich ebenfalls nur empfehlen haha.


    Danke für die tolle Review!